01.02.08

Protokoll zum Austauschforum am 11.01.2008

– Ergebnisprotokoll -
Erfahrungsaustausch für Kirchenführerinnen und Kirchenführer,
1.Treffen am 11.1.08 in Kaiserslautern
(mit Referat des Landschaftsarchitekten Ehrenberg zum Thema "Kirche und Baukultur im demographischen Wandel")
Die kleine schriftliche Umfrage (gelbe Tischvorlage) ergab folgendes Ergebnis:
Auf die 1.Frage, ob ausreichend Gelegenheit zur Kirchenführung besteht, antworten von 15 mit "nein".
Auf die 2.Frage, ob das in den Kursen Erarbeitete gut eingesetzt werden kann, antworten alle positiv.
Auf die 3.Frage nach den Erfahrungen mit Beteiligungselementen in der Führung antworten 7 von 15, dass sie gute Erfahrungen damit machen. Die anderen haben es überwiegend noch nicht ausprobiert.
Auf die 4.Frage nach den Erfahrungen mit spirituellen Elementen in der Führung antworten von 15 positiv; die anderen sind eher zurückhaltend mit dem Einsatz solcher Elemente.
Bei der 5.Frage, welche Gruppen bereits geführt wurden, stehen an erster Stelle Erwachsenengruppen, darunter oft Touristen. Es werden aber auch Kinder und Jugendliche genannt.
Die 6.Frage, ob es einen regelmäßigen Erfahrungsaustausch (alljährlich) geben soll, beantworten 14 von 15 mit ja; die 15.Äußerung findet ihn nur in Kombination mit einem Fachbeitrag interessant.
Hier nun ausführlich die Antworten auf die Frage 7, welche Elemente ein Erfahrungsaustausch/Netzwerktreffen beinhalten sollte:
· Nicht nur in der großen Runde, sondern auch selbst erarbeiten in kleinen Gruppen .Erfolgserlebnisse anderer erfahren
· Schwerpunktbildungen bei den beteiligten Kirchen
· Wie machen es andere Landeskirchen; was gibt es Neues?
· Kommunikation zwischen Stadt- und KirchenführerInnen .Wie geht man auf die oft unterschiedlichen Gruppen ein?
· Nicht nur Erfahrungsaustausch, sondern auch Kompetente aus anderen Fachgebieten, die mit Kirchen im weiteren Sinn konfrontiert sind
· Fragen stellen können und persönlicher Austausch; Erfahrungsaustausch über Themenführungen, die schon durchgeführt werden
· Neue Ideen verbreiten. Gute Erfahrungen einzelner FührerInnen verbreiten als .Ergänzung zu einem Fachthema
· Andere Landeskirchen/Diözese
Hier nun ausführlich die Antworten auf die Frage 8. welche Themen Ihnen wichtig wären:
· Liturgie und Raum
· Weg vom Frontalunterricht -wie mach ich das? .Führungen mit Kindern
· Fresken
· Biblische Kräuter
· Wie finde ich schnell heraus, was Besucher wünschen? .Kirchtum1i-Uhr
· Marketing


· Vertieft die einzelnen „Stationen“ der Kirche kennen lernen (Orgel, Kanzel, Altar, Taufstein...)
· Baugeschichtliche Themen (Entwicklung des Kirchenbaus, wie Liturgie den Kirchenbau beeinflusst hat)
· Spirituelle Elemente
· Anknüpfen an das Kirchenjahr
· Missionarische Elemente (im werbenden, freundlichen Sinn)
· Mögliche Zugänge zu "Fernen, Gegnern, Desinteressierten, Opponierenden.. ."
· Erfahrungen aus Gemeinden ohne "touristischen" Schwerpunkt .
· Themenführungen und Erfahrungen damit
· Kirchenmusik, Orgel(bau)
· Kath. Messfeier
· Bildsymbole in der Kirchengeschichte (anhand konkreter Kunstwerke)
· Rhetorik, Didaktik
· Vermarktung, Kirchenführungswoche mit Themen, Pfr. und Presb. informieren

folgende allgemeine Verabredungen ergaben sich aus unserem Gespräch: .
· Der Erfahrungsaustausch soll einmal im Jahr (im Januar) stattfinden
· Ein Freitag, 16h-20h ist von der Terminlage o.k; (ggfalls auch ein Samstag)
· Wir besuchen jeweils eine konkrete Gemeinde, um auch im Kirchenraum experimentieren zu können
· Jeder Erfahrungsaustausch soll mit einem externen fachlichen Impuls angereichert sein.
· Es soll von guten Erfahrungen berichtet werden (ebenso bei Bedarf im Sinne von Beratung von schlechten)
· Möglicherweise kann das Material aus Berlin-Brandenburg (siehe die Unterlagen zu "Altar") genutzt werden.
Konkret für Januar 2009 ist vereinbart:
Themenführungen, Aufbau eines Netzwerkes und Marketing.
Ø Eingeladen wird ein Partner aus dem KirchenführerInnen- Netzwerk in Soest/Westfalen (siehe Material aus der Bundeskonferenz in Gelnhausen 07).
Ø Wir führen die Veranstaltung in Schweigen (M. Burg) durch.
Ø Monika Burg zeigt uns ihre Themenfuhrung ("Wege.. .")
Ø Alle erarbeiten bis dahin aus ihrem Material eine Themenführung für die heimische Kirche (was auch für Erlangen des Gütesiegels eine Empfehlung sein wird)
Ø Im Nachgang stellen wir dann alle Themenführungen in einem flyer zusammen und sorgen für dessen Verbreitung (Kirchenführungswoche mit Themen?).
Ø Auch der Kontakt zu Gemeindeleitungen soll hergestellt werden.
Der nächste Erfahrungsaustausch findet voraussichtlich am Fr, 16.1. oder Fr, 23.1.09 statt.
Kaiserslautem, 14.1.2008
Petra Vollweiler- Freyer

Keine Kommentare: